Versorgungskatastrophe in Wixhausen

Veröffentlicht am Autor Marven RiesHinterlasse einen Kommentar

Die SPD Wixhausen fordert schnelles und planvolles Handeln

Mit Bedauern stellt die SPD Wixhausen, wie auch die Mehrheit der in Wixhausen lebenden Bürgerinnen und Bürger fest, dass sich die Infrastruktur und Nahversorgung in Wixhausen immer weiter ausdünnen. Für die rund 6000 Einwohner wird in Zukunft nicht mehr viel übrig bleiben, um für sie eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten.

Zurzeit steht die medizinische Versorgung im Fokus vielfältiger Diskussionen. Es ist im besten Falle ungewiss, ob hier das aktuelle Niveau gehalten werden kann. Bereits durchgeführt ist die Zusammenlegung von Sparkasse und Volksbank und die Reduzierung auf ein reines Automatenangebot. Andere traditionsreiche Geschäfte haben in den vergangenen Jahren ebenfalls aufgegeben. Weiterhin völlig unklar ist zudem die Situation um den einzigen Vollversorger im Ort. Die Stadt hat bisher nur durchscheinen lassen, dass Edeka das Areal gekauft hat. Was jedoch weitergehend dort geplant ist, darüber gibt es trotz mehrmaliger Nachfragen durch die politischen Vertreterinnen und Vertreter Wixhausens vonseiten der Stadt keine Auskunft.

Dabei wäre jetzt endlich schnelles und planvolles Handeln nötig. Seit Jahren setzt sich die SPD Wixhausen für die Erstellung eines Ortsentwicklungskonzeptes ein. Dies wurde von der Stadtregierung blockiert. Selbst der Antrag der SPD-Fraktion im Stadtparlament, der vorsah Wixhausen im Nahversorgungskonzept der Stadt als ein Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf festzuhalten, wurde mit der Mehrheit von Grünen und CDU abgelehnt. Interesse daran, die Situation in Wixhausen zu verbessern, konnte in der regierenden Koalition in den letzten Jahren nicht festgestellt werden.

Natürlich kann Politik nicht Zaubern und am Ende ist es eine unternehmerische Entscheidung, ob sich ein Geschäft in einem Ort ansiedelt oder nicht. Was Politik aber bestimmen kann, das sind Rahmenbedingungen. Ein attraktiver Ortskern mit guter ÖPNV-Anbindung und Aufenthaltsqualität würde etwa dafür sorgen, dass Kaufkraft in Wixhausen gehalten würde und auch Geschäfte Interesse daran hätten sich anzusiedeln. Leider ist eine solche Entwicklung weiterhin nicht absehbar.

Die Wixhäuserinnen und Wixhäuser sollten nun solidarisch zusammenstehen, um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Es ist wichtig, wie es zurzeit geschieht, kontinuierlich den Handlungsbedarf in Wixhausen an die Stadtregierung zu adressieren und ihr klar zu machen, dass es so nicht weitergeht.

Wie es einige Interessenvertretungen und neu gegründete Bürgergruppen vorleben, ist es wichtig sich eine Stimme zu geben und der aktuellen Stadtregierung ein klares NEIN gegen ihre Untätigkeit für Wixhausen zu artikulieren.

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